Marktbericht: Was wohnen im Alstertal kostet

Wie wertvoll ist der Boden im Alstertal? Unsere detaillierten Grafiken mit allen Straßen im Alstertal zeigen, wo man die höchsten Grundstückspreise zahlt – und wo die günstigsten.

Jeder Eigentümer eines Einfamilienhauses oder einer Doppelhaushälfte ist an dem aktuellen Wert
seiner Immobilie interessiert. Schließlich dreht es sich in der Regel um den größten Vermögensgegenstand, den eine Familie besitzt.

Wir möchten Ihnen mit unserem Marktbericht und den besonders detaillierten Analysen einen
interessanten Einblick in die Materie der Bodenwertermittlung geben. Mit diesen Informationen können Sie fundamentale und abgesicherte Rückschlüsse auf den Wert Ihres Einfamilienhauses oder Ihrer Doppelhaushälfte schließen, ohne einen Gutachter in Ihr Haus lassen zu müssen.

Boden- und Hauspreise erreichen Höchststand. Erste Konsolidierung trotz Immobilienboom spürbar

Nie war Hauseigentum so wertvoll wie heute. Die Preise im Alstertal sind in den vergangenen Jahren buchstäblich durch die Decke gegangen. Einige Wohnlagen haben Wertsteigerungen von 50 % und mehr innerhalb von nur drei Jahren erfahren. Eine unglaubliche Entwicklung, wenn man bedenkt, was diese nüchterne Prozentzahl in Eurobeträgen ausmacht. Tatsächlich ist es aber wie mit den Buchgewinnen bei Aktien. Solange man nicht verkauft, sind es nur schöne Zahlen, auf die man blickt.

Viele Alstertaler, die mit dem Gedanken spielen, das Geschäft ihres Lebens zu machen, sind zögerlich, was den Verkauf anbelangt. Zu unsicher erscheint ihnen die Perspektive bei der Anlage
der Kaufpreiserlöse. Zwar herrscht in unserem Lande so gut wie keine Inflation mehr, aber Bürger, die einen Weltkrieg erlebt haben, mögen ganz anders denken und fühlen, als sich die Babyboomer das vorstellen können. Dennoch wurden 2014 in Sasel 96, in Poppenbüttel 106 und in Wellingsbüttel 45 Häuser verkauft. Die Duvenstedter hingegen hielten sich eher zurück und übergaben nur 34 x die Schlüssel an neue Besitzer.

Interessant ist der Aspekt, dass sich gerade die Saseler immer häufiger von einem Teil ihres Grundstücks trennen, der zu Bauland wurde. Immerhin 50 Baugrundstücke wurden gehandelt.
In Wellingsbüttel wurde zwar teilweise die berühmte ATAG-Villenklausel ausgehebelt, welche die Teilung von allzu kleinen Parzellen über Jahrzehnte verhinderte.

Als wirksames Instrument trat aber der noch recht junge Bebauungsplan „Wellingsbüttel 16“ in Kraft, der die Handschrift eines Villenortes weiter prägt. Auch die Nr. 17 ist in Planung und soll die feine Friedrich-Kirsten-Straße vor Verdichtungen schützen. Bei diesen Restriktionen ist es nicht überraschend, dass nur 9 Grundstücke im ganzen Kalenderjahr den Hausbaufirmen und ihren bonitätsstarken Bauherren zur Verfügung gestellt worden sind.

Was die durchschnittlichen Kaufpreiserlöse anbelangt, belegt Wellingsbüttel mit € 514.000,- als Mittelwert allerdings hinter Wohldorf-Ohlstedt (€573.000,-) den zweiten Platz im Alstertal. Dahinter folgt Lemsahl-Mellingstedt (€ 457.000,-), Sasel (€ 443.000,-) und Duvenstedt (€ 436.000,-). Poppenbüttel, der Stadtteil mit der ältesten Bevölkerung in Hamburg, kann hingegen mit einem Wert von € 373.000,- noch nicht auf den vorderen Rängen mitspielen.

Die jungen und modernen Familien, welche aus Winterhude, Uhlenhorst und Eppendorf kommen, reflektieren auf eher kleinere Grundstücke sowie auf eine junge oder neue Gebäudesubstanz. Immer mehr ältere Häuser, die auf den Markt kommen, werden daher abgerissen. Bergstedt, der naturnahe Nachbar der Saseler, ist mittlerweile ebenso beliebt und wird auf etwas geringerem Preisniveau ebenfalls sehr nachgefragt.

So erhalten Sie Informationen aus unseren Karten im Marktbericht

Die Straßen sind mit Farben gemäß ihrer Preiskategorie bzw. Wertentwicklung eingeteilt. Bei den Preissteigerungsraten ist zu beachten, dass einige Wohnlagen in den vergangenen 12 Monaten im Wert wieder etwas gesunken sind. Die Quadratmeterpreise beziehen sich auf eine durchschnittliche Grundstücksgröße und können in Einzelfällen abweichen. Wenn Sie es also genau wissen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 

Marktbericht jetzt als PDF verfügbar:

Marktbericht herunterladen (16MB)

 

 

 

 

 

 

Diese Bereiche könnten Sie auch interessieren: