Marktbericht 2019: Was wohnen im Alstertal kostet
NEU: Inklusive Bramfeld

Der Immobilienmarkt koppelt sich von der Realwirtschaft ab.
Boden- und Hauspreise steigen in besorgniserregende Höhen. Kippt die Steuerfreiheit?

Allein in den vergangenen 12 Monaten hat der Häusermarkt noch einmal um 14 % zugelegt. Ein typisches Einzelhaus im Alstertal ist mithin um weitere € 80.000,- im Wert gestiegen! Mit traditioneller Arbeit ist das kaum steuerfrei zu erwirtschafen. Der Verkauf von Privatimmobilien ist nämlich (noch) steuerfrei, so dass die Erlöse vollumfänglich das Vermögen der Eigentümer mehren.

In vielen Ländern werden daher bereits Substanzsteuern erhoben, welche einer Vermögenssteuer ähneln. Auch die Wertzuwachsteuer (z.B. Spanien) ist ein beliebtes Instrument, um den Staat an Immobiliengewinnen teilhaben zu lassen. In Deutschland kommt jetzt eine Neuordnung der Grundsteuer auf den Tisch, die für viele Immobilenbesitzer brisant werden könnte. Zwar hat das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber weitestgehend freie Hand bei der Wahl der Bemessungsgrundlage und der Ausgestaltung der Bewertungsregeln gelassen, aber „die Relation der Wirtschaftsgüter zueiander muss realitätsgerecht abgebildet“ werden. Mit anderen Worten: Es kommt eine Art Verkehrswertbesteuerung für alle Immobilenbesitzer in Deutschland. Und das kann für Eigentümer mit großen und wertvollen Grundstücken im Alstertal und den Walddörfern deutlich teurer werden.

Ausblick:

Baukindergeld wird zum Preistreiber für Reihenhäuser, Doppelhaushälften und kleinere Einzelhäuser

Wir prognostizieren, dass sich durch die Einführung des Baukindergeldes, welches inbesondere für Familien mit 2 – 3 Kindern attraktiv wird, die nachgefragten Haustypen verteuern werden. Entgegen jeder Vernunft und Fachwissen „verschenkt“ der Staat € 12.000,- je Kind für die Ersterwerber einer Gebraucht- oder Neubauimmobilie. Gedacht ist dieser Zuschuss, welcher nach unserer Einschätzung zu den größten Steuergeldverschwendungen seit der Sonder-Afa zählen wird, für Haushalte mit geringfügigem Einkommen. Eine Farce, wenn man bedenkt, dass die Einkommensgrenze für eine Familie mit drei Kindern bei € 120.000,- p.a. liegt.

Am allerliebsten möchten die jungen Familien neu bauen. Deshalb sind Baugrundstücke überall im Alstertal, den Walddörfern und dem „Rohdiamanten“ Bramfeld heiß begehrt. Es ist absehbar, dass der Stadtteil neben dem Parkfriedhof noch eine große Karriere vor sich hat. Kaum ein Quartier in Hamburg hat so viele Gesichter. Arbeiten, Gewerbe und Wohnen nebeneinander. Mit all den Konflikten heute, aber auch mit dem Potential von morgen. Schließlich arbeiten die Stadtplaner im ganzen Land an Quartierskonzepten, welche die zentralen Themen unseres Lebens wieder mit einander verzahnen. Was noch fehlt, ist der initiale Funke. Dies könnte die neue U 5 sein, welche die Menschen vom Bramfelder Dorfplatz innerhalb von 22 Minuten in die City bringt.

Wie wertvoll ist der Boden im Alstertal? Unsere detaillierten Grafiken mit allen Straßen im Alstertal und in Bramfeld zeigen, wo man die höchsten Grundstückspreise zahlt – und wo die günstigsten.

Hier zum Download verfügbar ist die aktualisierte Ausgabe unseres Marktberichtes 2018/2019 mit den Top Straßen und Zahlen der Region, Bodenrichtwerten für alle Straßen auf 79 Seiten und einem Steuerspecial zur Grundsteuer.

 

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