Der Hamburger Zinshausmarkt 2014

Werden die Zinshauspreise noch weiter steigen? Welche Auswirkungen sind durch die angekündigte Mietpreisbremse zu erwarten? In welchen Stadtteilen lohnt sich noch ein Investment?

Viele Eigentümern von Zinshäusern fragen sich auch, ob jetzt der optimale Zeitpunkt für den Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist. Dieser Marktbericht gibt wertvolle Hintergrundinformationen und benennt aktuelle Kaufpreise für die einzelnen Stadtteile und Baualtersklassen. Analysen und Grafiken von namhaften Instituten belegen, welche Immobilien auf lange Sicht zu den Gewinnern gehören. Überdies gibt BAUWERK HAMBURG seit vielen Jahren den Mietenspiegel für Investoren heraus. Dieses Analyse-Chart gibt Auskunft darüber, welche Baujahre und Wohnungsgrößen sich seit der deutschen Wiedervereinigung besonders gut entwickelt haben.

Für Hamburgs Zinshäuser besteht aktuell keine Gefahr für eine Immobilienblase. In prosperierenden und erfolgreichen Metropolen wird es tendenziell immer einen Nachfrageüberhang geben. Außerdem werden die Mehrfamilienhäuser von den Banken üblicherweise zum Beleihungswert finanziert, der eher konservativ ermittelt wird. Außerdem hilft uns deutschen Anlegern die ausgeprägte Festzinskultur mit langen Laufzeiten bei den Baufinanzierungen. Mit einer Grunderwerbsteuer von 4,5 % berechnet die Stadt Hamburg in Norddeutschland derzeit die preisgünstigste Gebühr der Eigentumsübertragung. Dennoch gewinnt der Unternehmensverkauf, auch sharedeal genannt, in der Immobilienbranche eine immer größere Bedeutung. Schließlich lassen sich bei größeren Deals hunderttausende Euro an Grunderwerbsteuer sparen Die Mietpreisbremse wird in den etablierten Wohnvierteln wie Eppendorf, Harvestehude und Winterhude wahrscheinlich nur eine begrenzte Wirkung entfalten können. In Stadtteilen hingegen, wo noch ein größeres Wertsteigerungspotenzial zu erwarten ist, könnten die Einschränkungen bei Neuvermietungen ebenfalls zu fallenden Kaufpreisen führen. Trendviertel wie St. Pauli, Schanzenviertel, Karolinenviertel und Barmbek-Süd sind hierfür prädestiniert. Eine interessante Zukunft wird dem Standort Wilhelmsburg, insbesondere dem Reiherstiegviertel im Sanierungsgebiet zugesprochen. Altona ist Ikea und Ikea steht für Umbruch, Entwicklung und Gentrifizierung. Von der Schmuddelmeile entwickelt sich jetzt die Große Bergstraße zum Szenestandort. Der Eineuroladen ist bereits ausgezogen und wechselt mit dem Apple-Händler oder einem szenigen Cafe.

Jeder Immobilienboom geht irgendwann einmal zu Ende und dann gelten wieder die alten Gesetze der Wertermittlung: 1. Lage, 2. Lage, 3. Lage. Die Analysematrix von BAUWERK HAMBURG hilft dem Eigentümer zu entscheiden, ob sich sein Investment auch langfristig lohnt, oder ob ein Verkauf die bessere Alternative sein kann.

 

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